Film

Eine mörderische Entscheidung

Ein Film zum Bundeswehr-Massaker in Kundus vor vier Jahren

Von Verena Nees, 12. September 2013

Das Massaker von Kundus wurde zum Signal für die Rechtfertigung künftiger militärischer Einsätze der Bundeswehr. Es war eine Art Feuertaufe für die Wiederkehr Deutschlands als aggressive Kriegsmacht.

Filmische Desinformation über Julian Assange:

We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte von Alex Gibney

Von Richard Phillips, 13. Juli 2013

Gibneys Dokumentarfilm ist voller Fehler und ausgewachsener Fälschungen; er versucht, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange zu diskreditieren und den amerikanischen Geheimdienst zu beschönigen.

Hannah Arendt: Margarethe von Trottas Film greift Debatte zum Eichmann-Prozess wieder auf

Regie: Margarethe von Trotta, Drehbuch: von Trotta und Pam Katz

Von Fred Mazelis und Stefan Steinberg, 6. Juli 2013

Der Film konzentriert sich auf einige wenige entscheidende Jahre im Leben der deutsch-amerikanischen Schriftstellerin, die vor allem für ihr Werk “Die Ursprünge des Totalitarismus” und ihre Studien über den Eichmannprozess bekannt ist.

Die Filmtrilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“

Von Bernd Reinhardt, 27. Juni 2013

Erklärte Absicht der Filmtrilogie war, die „persönlichen Geschichten“, die Alpträume jener Generation zu inszenieren, die Kinder waren als Hitler an die Macht kam, die im Krieg Schreckliches erlebten und taten und später zum Schweigen verurteilt waren.

Der große Gatsby

Neuverfilmung von F. Scott Fitzgerald

Von David Walsh, 8. Juni 2013

Der Roman von 1925 schildert eine Abfolge tragischer Ereignisse, die für die Parvenüs und Habenichtse zu Tod und Elend führen. Allein die Superreichen sind davon unberührt.

Dokumentarfilm: “Die Wohnung”

Familie spürt zionistisch-nationalsozialistische Freundschaft auf

Von Fred Mazelis, 7. Juni 2013

Arnon Goldfingers Film über eine deutsch-jüdische Familie und ihre Emigration nach Palästina vor 75 Jahren wirft wichtige historische Fragen auf.

63. Internationales Berliner Filmfestival

The Weimar Touch - Interview mit Rainer Rother

Teil 8

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 23. März 2013

Reporter der WSWS sprachen kürzlich mit dem künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der diesjährigen Retrospektive des Berliner Filmfestivals über deutsche Filme der Weimarer Zeit (1919 - 1933)

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ohne Rücksicht auf Verluste - zwei deutsche Dokumentarfilme - Einzelkämpfer und Metamorphosen

Teil 7

Von Bernd Reinhardt, 19. März 2013

Einer der beiden Dokumentarfilme untersucht das Sportförderprogramm der ehemaligen DDR und der andere die schrecklichen Folgen des Atomunfalls von Kyshtym 1957 in der UdSSR.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Gold von Thomas Arslan: Immer in Bewegung – aber warum und wohin?

Teil 6

Von Bernd Reinhardt, 16. März 2013

Der neue Film von Drehbuchautor und Regisseur Thomas Arslan beleuchtet eine Gruppe deutscher Auswanderer in Nordamerika, die von dem Klondike Goldrausch von 1898 mitgerissen werden, mit weitgehend tragischen Konsequenzen.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Raoul Pecks Tödlicher Beistand: Eine Anklage der westlichen Hilfe für Haiti, aber…

Teil 5

Von Stefan Steinberg, 14. März 2013

Der jüngste Film des aus Haiti stammenden Regisseurs Raoul Peck konzentriert sich auf die von den USA und anderen Westmächten inszenierte Hilfsaktion nach dem tödlichen Erdbeben, das Haiti im Januar 2010 traf.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ein rechtschaffender Mensch: Dolgaya Schastlivaya Zhisn von Boris Chlebnikow

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2013

Der Film beschreibt den ohnmächtigen Kampf eines kleinen Agrarunternehmers in der russischen Provinz gegen die örtlichen korrupten staatlichen Behörden.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Was Ken Loach aus The Spirit of ’45 macht

Teil 3

Von Stefan Steinberg, 9. März 2013

Der neue Dokumentarfilm des altgedienten britischen Filmemachers beschäftigt sich mit der Verstaatlichung von Teilen der Industrie durch die Labour-Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg

63. Internationales Berliner Filmfestival

La Plaga: “Einsamkeit, Stärke, Humanität und Schönheit” einfacher Leute

Teil 2

Von Francisca Vier, 7. März 2013

Der spanische Beitrag The Plague (La Plaga), unter der Regie von Neus Ballús, war einer der interessantesten Filme auf der 63. Berlinale.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ungelöste Fragen im heutigen Filmschaffen

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 5. März 2013

Dieses Jahr erhielten auf der Berlinale einige interessante Filme aus Zentral- und Osteuropa Preise. Aber leider waren sie nicht charakteristisch für das ganze Festival.

Die Oscar-Verleihung 2013: Weitestgehende Mittelmäßigkeit in ihrer schlimmsten Form

Von David Walsh, 1. März 2013

Die Oscar-Verleihung 2013 Samstagnacht in Los Angeles war eine jener öffentlichen Veranstaltungen, die praktisch jeden Beteiligten demütigen, mehr oder weniger „unschuldige Zuschauer“ eingeschlossen.

Der intellektuelle Bankrott der Verteidiger von Django Unchained und Zero Dark Thirty

Von David Walsh, 26. Februar 2013

Das Anlaufen von Lincoln, Zero Dark Thirty und Django Unchained in der zweiten Jahreshälfte von 2012 provozierte eine intensive, noch andauernde Mediendebatte über die jeweiligen Verdienste der Filme und damit zusammenhängende historische Fragen

Quentin Tarantinos Django Unchained

Von David Walsh, 19. Januar 2013

Ein deutschstämmiger Kopfgeldjäger tut sich in Quentin Tarantinos neuestem Film in der Zeit vor dem Bürgerkrieg im Süden mit einem ehemaligen Sklaven zusammen.

Wir wollten ganz normal zusammen leben

Der Dokumentarfilm „Wadim“ von Carsten Rau und Hauke Wendler

Von Bernd Reinhardt, 18. Januar 2013

Im Januar 2010 setzte der 23-jährige Wadim K. in Hamburg seinem Leben ein Ende, nachdem er von der Ausländerbehörde jahrelang herumgeschoben worden war.

Steven Spielbergs Lincoln und der amerikanische Bürgerkrieg

Von Tom Mackaman, 12. Januar 2013

Steven Spielbergs Lincoln ist eine starke cineastische Darstellung des Kampfs der Lincoln-Regierung im letzten amerikanischen Bürgerkriegsjahr 1865, als es darum ging, einen Verfassungszusatz zur Aufhebung der Sklaverei einzuführen.

Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty: Hollywood und die „dunkle Seite“

Von Bill Van Auken, 27. Dezember 2012

Kathryn Bigelows Film Zero Dark Thirty bereichert das Medium Film in der gleichen Weise wie der „eingebettete Journalismus“ die Nachrichten – durch unkritische Verherrlichung und Identifizierung mit Militär und Geheimdiensten und deren Verbrechen.

Tsar to Lenin erstmals in Berlin gezeigt

Von Elisabeth Zimmermann, 19. Dezember 2012

David North, Chefredakteur der World Socialist Web Site, erläuterte Herman Axelbanks Film, der die Oktoberrevolution von 1917 auf einzigartige Weise dokumentiert.

Cloud Atlas: Sechs Geschichten auf der Suche nach einer wirklichen Verbindung

Von David Walsh, 15. November 2012

Der deutsche Regisseur Tom Tykwer (Lola rennt, Heaven) und die US-Amerikaner Andy und Lana Wachowski, verantwortlich für die Matrix-Filme, haben zusammengearbeitet, um David Mitchells Roman Cloud Atlas (dt. Wolkenatlas) aus dem Jahr 2004 auf die Leinwand zu bringen.

„Schutzengel“: Til Schweiger wirbt für die Bundeswehr

Von Ernst Wolff, 12. Oktober 2012

„Schutzengel“ ist der erste deutsche Kinofilm, der mit aktiver Unterstützung der Bundeswehr in die Kinos kommt.

"Revision": Ein herausragender Film über die Ereignisse in Rostock

Von Stefan Steinberg, 14. September 2012

Ein bemerkenswerter Film mit explosivem politischem Inhalt, der auf der diesjährigen Berlinale Premiere hatte, ist die Dokumentation Revision des deutschen Regisseurs Philip Scheffner.

Stimmt genau, We Need to Talk About Kevin ist “kein problembezogener Film”

Von David Walsh, 25. August 2012

Vor erscheinen des Film hat ein 15-jähriger Jugendlicher, auf den sich der Titel von Lynne Ramsay’s Film We Need to Talk About Kevin bezieht, fünfzehn Mitschüler und Lehrer in einem Amoklauf niedergemetzelt.

Warum Die Tribute von Panem – The Hunger Games den Nerv des Publikums trifft

Von Christine Schofelt und David Walsh, 10. April 2012

Die Tribute von Panem schildert ein zukünftiges Nordamerika, das jetzt Panem genannt wird und in zwölf Distrikte geteilt ist. Jahrzehnte zuvor wurde ein Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen, wobei ein dreizehnter Distrikt während der Unterdrückung vollständig ausgelöscht wurde

Der preisgekrönte Film “Eine Trennung” und die Menschlichkeit des iranischen Volkes

Von David Walsh, 31. März 2012

Während die Medien in aller Welt den Iran verteufeln, zeichnet der Oscar-prämierte Film ein wirklichkeitsgetreues Bild von einem kultivierten und zivilisatorisch hochstehenden Land und seinen Menschen.

Eine dunkle Begierde: Die Freud-Jung Kontroverse und Anderes

Von David Walsh, 17. März 2012

Der Film von David Croenenberg behandelt die Beziehung zwischen Sigmund Freud und Carl Jung, sowie ihre Bekanntschaft mit Sabina Spielrein, einer jungen Russin, die später eine der ersten Psychiaterinnen wurde.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 5

Linke deutsche Filme der zwanziger Jahre

– und die Probleme, die sie offenbaren

Von Bernd Reinhardt, 17. März 2012

Unter dem Motto Die rote Traumfabrik zeigte die Retrospektive interessante Filme des deutsch-sowjetischen Filmunternehmens Meschrabpom.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 4

Eisensteins Film Oktober - ein gewaltiger Torso

Von Bernd Reinhard, 13. März 2012

Die restaurierte neue HD Version von Einsteins epischem Film Oktober vermittelt immer noch den Geist der „zehn Tage die die Welt erschütterten“, trotz der kleingeistigen Fälschungen durch die stalinistische Bürokratie.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin 2012 –Teil 3

Diese Filme sind ein Versprechen, dass es anders sein kann.

Interview mit Rainer Rother zur Retrospektive Die rote Traumfabrik

Von Bernd Reinhardt und Stefan Steinberg, 7. März 2012

Das diesjährige Berliner Filmfestival brachte eine faszinierende Retrospektive von Filmen, die in Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Filmschaffenden in den 1920er und 1930er Jahren entstanden. Die WSWS sprach mit ihrem Organisator.

62. Internationale Filmfestspiele in Berlin - Teil 2

Politische Filme bei der Berlinale

Von Stefan Steinberg, 3. März 2012

Mehrere Filmkritiker waren schnell dabei, Parallelen zwischen den Revolutionen in der arabischen Welt im Verlauf des vergangenen Jahres und dem Eröffnungsfilm der Berlinale, Leb wohl, meine Königin, des französischen Regisseurs Benoit Jacquot zu ziehen.

Die Eiserne Lady: Was haben sie sich dabei gedacht?

Von Chris Marsden, 1. März 2012

Der Film Die Eiserne Lady, eine fiktive Erzählung über den Aufstieg und Fall der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, hätte ein zumindest interessantes, sogar ein wichtiges Werk werden können. Wieso kam dann bloß ein solch spektakulärer Versager, mit der einzigen Ausnahme der wirklich bemerkenswerten Darstellung Thatchers durch Meryl Streep, heraus?

Internationale Filmfestspiele Berlin 2012

Einige Glanzstücke der 62. Berlinale

Von Stefan Steinberg, 25. Februar 2012

Die Berlinale Jury unter Führung des erfahrenen britischen Regisseurs Mike Leigh, hat diesmal die Hauptpreise an einige interessante und bedeutende Werke vergeben.

Whitney Houston gestorben

Von Hiram Lee, 15. Februar 2012

Die amerikanische Popsängerin Whitney Houston starb in Los Angeles im Alter von 48 Jahren

Clint Eastwoods „J. Edgar“

Von Joanne Laurier, 27. Januar 2012

Law-und-Order-Regisseur Eastwood bleibt sich auch in seinem neuen Film über den FBI-Chef Hoover treu - als glühender Verfechter der kapitalistischen Ordnung und ihres Unterdrückungsapparates.

George Clooneys „Ides of March“

Von David Walsh, 24. Dezember 2011

George Clooneys neuer Film spielt in der Welt der amerikanischen Politik von heute und schafft Einblicke – nicht in die Wirklichkeit, sondern in die Phantasielosigkeit und den Zynismus von Hollywoods liberalen Filmemachern.

Anonymus: Ein ignoranter Angriff auf Shakespeare

Von David Walsh, 9. Dezember 2011

Der Film von Roland Emmerich geht von der Voraussetzung aus, dass der Dramatiker und Dichter William Shakespeare nicht der Autor von mindestens drei Dutzend Schauspielen war, die ihm zugeschrieben wurden, sondern dass sie von Edward de Vere, dem 17. Earl of Oxford geschrieben wurden.

Arabisches Filmfestival Berlin

No More Fear

Von Johannes Stern, 19. November 2011

Vom 2. bis zum 10. November fand das dritte Arabische Filmfestival Berlin statt. Ein Schwerpunkt des Festivals waren die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Nachdem wir in den vergangenen Tagen die Filme 18 Days (diverse Regisseure, Ägypten 2011)und Forbidden (Amal Ramsis, Ägypten 2011) besprochen haben, widmet sich der abschließende Teil dem Film No More Fear (Mourad Ben Cheikh, Tunesien 2011).

Arabisches Filmfestival Berlin

Forbidden

Von Johannes Stern, 18. November 2011

Vom 2. bis zum 10. November fand das dritte Arabische Filmfestival Berlin statt. Ein Schwerpunkt des Festivals waren die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Nachdem wir gestern den Film 18 Days (diverse Regisseure, Ägypten 2011) besprochen haben, widmet sich der heutige Beitrag dem Film Forbidden (Amal Ramsis, Ägypten 2011). Abschließend werden wir morgen auf No More Fear (Mourad Ben Cheikh, Tunesien 2011) eingehen.

Arabisches Filmfestival Berlin

18 Days

Von Johannes Stern, 17. November 2011

Vom 2. bis zum 10. November fand das dritte Arabische Filmfestival Berlin statt. Ein Schwerpunkt des Festivals waren die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Wir besprechen hier den Film 18 Days (diverse Regisseure, Ägypten 2011) und in weiteren Beiträgen Forbidden (Amal Ramsis, Ägypten 2011) und No More Fear (Mourad Ben Cheikh, Tunesien 2011).

Verbotene DDR-Filme der 1960er Jahre

Von Bernd Reinhardt, 3. August 2011

Die fortgeschrittene soziale Unzufriedenheit in der DDR zeigte sich in den 1960er Jahren in einer Reihe von Filmen, die sofort verboten oder innerhalb kurzer Zeit aus den Kinos verbannt wurden.

Zum 80. Geburtstag von Jürgen Böttcher

Von Bernd Reinhardt, 9. Juli 2011

Der deutsche Filmemacher und Maler Jürgen Böttcher (Malerpseudonym Strawalde) ist 80 geworden. An dieser Stelle veröffentlicht die Redaktion der WSWS noch einmal das Böttcher-Portrait von 2001, als der Künstler den Dokumentarfilm Konzert im Freien auf der 51. Berlinale vorstellte.

The Tree of Life von Terrence Malick: Eine Welt der Verwirrung

Von David Walsh, 29. Juni 2011

The Tree of Life, der neue Spielfilm des US-amerikanischen Independent-Regisseurs Terrence Malick ist ein in hohem Maße konfuses und implizit misanthropisches Werk, enthält aber zugleich zahlreiche ausgezeichnete Bilder .

Stalins Terror und ein großes Fragezeichen

Von Bernd Reinhardt, 2. Juni 2011

Der Film Sturm im Wind von Marleen Gorris entstand nach den autobiografischen Aufzeichnungen Jewgenija Ginsburgs, die nach der Ermordung Kirows 1934 in den Strudel des stalinistischen Terrors geriet.

Der Film „Joschka und Herr Fischer“

Mythenbildung als politisches Manifest

Von Ute Reissner, 1. Juni 2011

Verpackt in die peinlich anmutende Selbstbeweihräucherung der Person transportiert der Film eine politische Botschaft. Der jungen Generation soll der Film ein Geschichtsbild vermitteln, das mit den neuen Interessen des deutschen Kapitalismus vereinbar ist.

Cannes: Regisseur Lars von Trier spielt mit dem Feuer

Von Stefan Steinberg, 25. Mai 2011

Der dänische Filmregisseur Lars von Trier provozierte beim Filmfestival von Cannes nach der Vorführung seines neuen Films Melancholia mit der Bemerkung, er habe entdeckt, dass er in Wirklichkeit ein Nazi sei.

Wo unsere Heimat ist, lassen wir uns nicht vorschreiben

Von Bernd Reinhardt, 14. Mai 2011

Die Filmkomödie Almanya - Willkommen in Deutschland der Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli lief auf der diesjährigen Berlinale, wurde bei der Vergabe des Deutschen Filmpreises zum zweitbesten Spielfilm gekürt und läuft seit März ununterbrochen erfolgreich in den Kinos.

61. Internationale Filmfestspiele Berlin

Der Film Die Ausbildung von Dirk Lütter

Von Bernd Reinhardt, 21. April 2011

Der Regisseur Dirk Lütter hat einen eindringlichen Debutfilm über die bedrückende Situation heutiger Auszubildender gedreht. Der Film gewann den Preis „Dialogue en perspective“, der jedes Jahr von einer internationalen Jugend-Jury vergeben wird.

Neue filmische Versuche zur DDR

Der Preis von Elke Hauck und Vaterlandsverräter von Annekatrin Hendel

Von Bernd Reinhardt, 6. April 2011

Bei der diesjährigen Berlinale wurden zwei neue, bemerkenswerte Filme zur DDR von jungen Regisseurinnen vorgestellt, die selbst in der DDR aufgewachsen sind.

61. Berliner Filmfestspiele

Zwei faszinierende Festival-Filme: Coriolanus und Margin Call

Teil 3

Von Stefan Steinberg, 19. März 2011

Zwei der interessantesten Filme in der Auswahl der Berliner Filmfestspiele waren eine Interpretation des Shakespeare’schen Coriolanus und Margin Call von J.C. Chandor.

61. Berlinale

Das Turiner Pferd von Béla Tarr: Gesellschaftliches und Kosmisches

Von Stefan Steinberg, 10. März 2011

Das Tier, auf das sich der Titel bezieht, ist das vom deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche 1889 auf einem öffentlichen Turiner Platz umklammerte Pferd.

Das Problem des „Persönlichen“ und des „Politischen“ im Film

Von Stefan Steinberg, 8. März 2011

Abgesehen von einigen lobenswerten Ausnahmen gelang es den für die diesjährige Berlinale ausgewählten Filmen bedauerlicherweise nicht, ein tieferes Gefühl für die Charaktere auf der Leinwand zu erzeugen oder Interesse an ihrem Schicksal zu wecken.

"Ein Drehbuchautor schreibt mit den Augen"

Suso Cecchi d’Amico (1914-2010): Pionierin des italienischen Kinos

Von Richard Phillips, 1. Oktober 2010

D’Amico schrieb in ihrer über sechzigjährigen Karriere mehr als 110 Drehbücher, und viele davon wurden wahre Meisterwerke (z.B: Die Fahrraddiebe von Vittorio de Sica oder Der Leopard von Luchino Visconti).

60. Berlinale

Ich wollte an die verheimlichten Kommunisten erinnern

Von Bernd Reinhardt, 27. März 2010

Die WSWS sprach mit Matti Geschonneck, dem Regisseur von "Boxhagener Platz"

60. Berlinale - Teil 7

"Boxhagener Platz" von Matti Geschonneck

Von Bernd Reinhardt, 27. März 2010

Der Film behandelt die stalinistische Degeneration der kommunistischen Bewegung, kann sie aber letztlich nicht erklären.

60. Berlinale - Teil 6

Rumänien, Bosnien und die Probleme von Einwanderern

Von Stefan Steinberg, 16. März 2010

Der rumänische Film hat sich in den letzten Jahren durch eine Serie von Filmen jüngerer Produzenten einen guten Ruf erworben. Diese versuchen, die Folgen der Einführung der kapitalistischen Marktwirtschaft nach dem Zusammenbruch des Stalinismus im Jahre 1989 aufzuarbeiten.

The Hurt Locker, die Oskar-Verleihung und die Rehabilitation des Irakkriegs

Von David Walsh, 12. März 2010

Die diesjährige Oskar-Verleihung war ein banales und kraftloses Spektakel. Die drei Filme, die von der Akademie am höchsten ausgezeichnet wurden, Tödliches Kommando (The Hurt Locker) , Precious and Inglourious Basterds, verkörpern zusammen, wie rückschrittlich und verkommen die Filmindustrie ist. Sie segeln alle unter falscher Flagge.

60. Berlinale - Teil 5

Der deutsche Jurist Fritz Bauer und die braune Vergangenheit der BRD

Der Dokumentarfilm Fritz Bauer - Tod auf Raten von Ilona Ziok

Von Bernd Reinhardt, 11. März 2010

Der jüdische Sozialdemokrat, der die NS-Zeit in KZ und Emigration verbrachte, war einer der wenigen Juristen der BRD ohne Karriere im Dritten Reich.

60. Berlinale - Teil 4

Kanikosen : ein "proletarischer japanischer Roman" - modernisiert

Von Stefan Steinberg, 6. März 2010

Dies ist der vierte Teil einer Serie über die jüngsten Internationalen Filmfestspiele in Berlin, die vom 11. bis 21. Februar stattfanden.

60. Berlinale Teil 3

"Moloch Tropical" und "Jud Süß: Film ohne Gewissen"

Von Stefan Steinberg, 4. März 2010

Einer der fesselndsten Filme auf der Berlinale war der neue Film von Raoul Peck. Nachdem er sich in seinen letzten Filmen mit den Entwicklungen in einer Reihe von afrikanischen Ländern beschäftigt hatte, hat sich Peck jetzt seinem Heimatland Haiti zugewandt.

60. Berlinale - Teil 2

Ernsthaftere Töne

Von Bernd Reinhardt, 3. März 2010

Die Bewältigung der Gegenwart steht im Zentrum der meisten Spiel- und Dokumentarfilme. Auffällig ist nach wie vor die Tendenz des detaillierten Nahblicks. Auf der anderen Seite scheint die Erforschung breiterer gesellschaftlicher Zusammenhänge wenig attraktiv zu sein.

60. Berlinale - Teil 1

Roman Polanskis Der Ghostwriter, eine neue Version von Metropolis und andere Fragen

Von Stefan Steinberg, 27. Februar 2010

Trotz der schlimmsten Krise des Weltkapitalismus seit den 1930er Jahren zeichnete sich die Berlinale durch einen deutlichen Mangel an gesellschaftlichen und politischen Filmen mit Substanz aus. Dennoch versuchten zumindest einige der über 400 gezeigten Werke die sich schnell verändernde Lage zu verstehen.

Filmbesprechung

Das weiße Band - eine pessimistische Gesellschaftsstudie

Von Verena Nees, 31. Dezember 2009

Das hohe Lob, das der Film "Das weiße Band" überall in den Medien erntet, steht in umgekehrtem Verhältnis zu der Ratlosigkeit, die er bei seinen Zuschauern trotz aller Faszination hinterlässt.

Nochmals Funny Games von Michael Haneke

Von Hiram Lee, 18. Dezember 2009

Die neue Fassung von Funny Games von Michael Haneke ist ebenso dürftig, wie die Fassung von 1997.

Der neue Film von Michael Moore: Kapitalismus: eine Liebesgeschichte

Von Joanne Laurier und David Walsh, 13. November 2009

Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore versucht in seinem Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte, den globalen Finanzkollaps und seine Auswirkungen auf das Leben der amerikanischen Bevölkerung zu untersuchen.

Inglorious Basterds: Quentin Tarantino zieht in den Krieg

Von Hiram Lee, 4. September 2009

Quentin Tarantinos jüngster Film ist eine neue Rachegeschichte, die dieses mal im Zweiten Weltkrieg spielt.

59. Berlinale - Teil 6

"Wir wollten realistische Filme über die DDR machen"

Von Bernd Reinhardt, 11. April 2009

Auf der Berlinale 2009 hatte das wsws Gelegenheit, mit dem Regisseur Rainer Simon über seine Arbeit als Filmemacher in der DDR zu sprechen

59. Berlinale - Teil 5

Jadup und Boel - der letzte verbotene Spielfilm der DDR

Von Bernd Reinhardt, 11. April 2009

Im Rahmen der Berlinale-Sonderreihe zum Mauerfall vor 20 Jahren Winter adé - filmische Vorboten der Wende lief Rainer Simons Jadup und Boel, der letzte in der DDR verbotene Spielfilm

59. Berlinale - Teil 4

Einige überzeugende Filme

Von Stefan Steinberg, 14. März 2009

Die Filme London River und zwei Werke von Hans-Christian Schmid gehören zu den wenigen Filmen, die sich mit aktuellen sozialen Problemen befassen.

59. Berlinale - Teil 3

Die Kraft unspektakulärer Alltagsbilder

Zwei Dokumentarfilme

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2009

Die beiden Dokumentarfilme sind sehenswert, denn die Aufmerksamkeit der Regisseure gilt dem oft unauffälligen, unbeachteten, schweren Lebensalltag einfacher Menschen in verschiedenen Ländern.

59. Berlinale - Teil 2

Ein Brodeln unter der Oberfläche - aber nicht mehr

Zur Filmreihe: Winter Adé - filmische Vorboten der Wende

Von Bernd Reinhardt, 3. März 2009

In einer Sonderreihe der Berlinale zeigte die Deutsche Kinemathek verschiedene Filme vom Ende der siebziger bis Ende der achtziger Jahre in der DDR, Osteuropa und der Sowetunion. Diese Spielfilme, Dokumentarfilme, Experimentalfilme, Animationsfilme geben einen Einblick in die Entfremdung zwischen den stalinistischen Regimen und großen Teilen der Bevölkerung.

59. Berlinale - Teil 1

Ein alarmierendes Zurückbleiben hinter der Zeit

Von Stefan Steinberg, 28. Februar 2009

Besonders auffällig an der diesjährigen Berlinale war das mangelnde Verständniss der Dringlichkeit der gegenwärtigen Krise. Keine der brennenden Fragen am Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts wurde auf dem Festival angemessen behandelt.

Der Vorleser: eine leichtfertige Einführung in die Geschichte

Von Joanne Laurier, 12. Februar 2009

Der Film Der Vorleser ist ein Versuch über die psychischen Nöte eines Heranwachsenden im Deutschland der Nach-Holocaust-Zeit, doch er wird der selbst gestellten Aufgabe nicht gerecht. Das Werk ist im Wesentlichen eine Konstruktion, die mit dem Begriff der deutschen Kollektivschuld für die Verbrechen des Faschismus kokettiert.

Ein spannender Thriller, aber kein historischer Film

"Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat"

Von Peter Schwarz, 30. Januar 2009

Der Film präsentiert Stauffenberg als heroischen Einzelkämpfer, von dessen Tatkraft, Geschicklichkeit und Entschlossenheit das Schicksal Deutschlands abhängt. Für ein historisches Verständnis des Widerstands vom 20. Juli reicht das nicht aus.

Anonyma - die unverstandene Rolle des Stalinismus

Anonyma - eine Frau in Berlin von Max Färberböck, Deutschland 2008

Von Bernd Reinhardt, 19. November 2008

Ein Film, der die zerstörerische Kraft des Stalinismus in der Roten Armee berücksichtigt, die Zerstörung ihrer Kultur und ihrer demokratischen Traditionen, würde sich nicht so schwer damit tun, eine klare Haltung zu den Massenvergewaltigungen von 1945 einzunehmen.

Eine oberflächliche Aufarbeitung der RAF-Geschichte

"Der Baader Meinhof Komplex" - Produktion und Buch: Bernd Eichinger, Regie: Uli Edel

Von Peter Schwarz, 28. Oktober 2008

Drei Jahrzehnte nach dem "Deutschen Herbst" hat der Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger ("Der Untergang", "Das Parfum") die Geschichte der Roten Armee Fraktion (RAF) auf die Leinwand gebannt.

Ein internationales Lied

La Paloma. Ein Dokumentarfilm von Sigrid Faltin

Von Bernd Reinhardt, 26. August 2008

Wer den Film nicht gesehen hat, wird es nicht wissen: Der Song La Paloma (die Taube) ist das meistinterpretierte Lied weltweit. Der Münchner DJ und Klangkünstler Kalle Laar kennt 2000 Versionen. Er vermutet, dass es mindestens doppelt so viele Aufnahmen gibt, höchst unterschiedlicher Art, wie die von Interpreten aus Haiti, die es auf traditionellen Glocken spielen bis hin zu Elvis Presleys schmachtendem "No more". Die Filmemacherin Sigrid Faltin verfolgt einige Spuren des Lieds um die halbe Welt, begibt sich nach Kuba, Mexiko, Tansania, Hawaii, Rumänien, Deutschland, Spanien.

Zum Tod von Filmregisseur Sydney Pollack (1934-2008)

Von David Walsh, 28. Juni 2008

Der amerikanische Filmregisseur, Produzent und Schauspieler Sydney Pollack erlag am 26. Mai in Pacific Palisades, Kalifornien, im Alter von 73 Jahren einem Krebsleiden. Bekannt war er vor allem für seine Filme Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss (1969), So wie wir waren (1973), Die drei Tage des Kondor (1973), Tootsie (1982) and Jenseits von Afrika (1985). In den letzten Jahren betätigte er sich stärker - und vielleicht auch erfolgreicher - als Produzent (The Quiet American, Michael Clayton, Recount) und als Schauspieler bei Film und Fernsehen.

58. Berlinale Teil 2

Katyn - die Politik des polnischen Filmemachers Andrzej Wajda

Von Stefan Steinberg, 13. März 2008

Katyn heißt der neue Film des 81-jährigen Andrzej Wajda, des renommiertesten polnischen Regisseurs der Nachkriegszeit. Er handelt vom Schicksal von etwa 22.000 polnischen Offizieren und Intellektuellen, darunter Wajdas Vater, die von sowjetischen Truppen in einem Massaker Anfang 1940 getötet wurden. Die Stadt Katyn, wo die Massenerschießungen stattfanden, liegt nahe der Stadt Smolensk in Russland. Wajdas Film ist der erste Versuch, dieses historische Ereignis, das Gegenstand heftiger Kontroversen ist, auf die Leinwand zu bannen.

Die 58. Berlinale

Alarmsignale im zeitgenšssischen Film

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 4. März 2008

Dies ist der erste in einer Serie von Artikeln über die 58. Berlinale, die vom 7. bis 17. Februar 2008 in Berlin stattfand. Weitere Berichte folgen in den nächsten Tagen

"Rubljovka - Straße zur Glückseligkeit

Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann

Von Bernd Reinhardt, 23. Februar 2008

Woher kommen dieses Elitedenken, die Gleichgültigkeit gegenüber der Armut, der Hang zur egoistischen Bereicherung im heutigen Russland?

Das Reichsorchester. Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus

Eine Filmbesprechung

Von Verena Nees, 17. November 2007

Die WSWS sprach gestern am Essener Hauptbahnhof mit Lokführern

Ingmar Bergman (1918-2007): eine Würdigung und ein Bedauern

Von Marty Jonas, 28. August 2007

Mit dem zufällig auf den gleichen Tag - Montag, 30. Juli - fallenden Tod der Regisseure Michelangelo Antonioni und Ingmar Bergman erleben wir nicht nur das Ende zweier großer Künstler, sondern auch das Ende einer großen Generation des Weltkinos.

Michelangelo Antonioni - kein makelloses Vermächtnis

Teil 2

Von Richard Phillips, 14. August 2007

Nach der Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt kommt es in den letzten Tagen an der New Yorker Börse zu abrupten Schwankungen der Aktienwerte, die das Gespenst einer Weltwirtschaftskrise an die Wand malen.

Michelangelo Antonioni - kein makelloses Vermächtnis

Teil 1

Von Richard Phillips, 11. August 2007

Im Herbst muss der Bundestag über die drei Bundeswehrmandate in Afghanistan entscheiden. Die Bundesregierung will zusätzliche Soldaten nach Afghanistan senden. Das Thema spielt auch für die bevorstehenden Parteitage der SPD und der Grünen eine Rolle.

Michael Moores Sicko : Dürftiges Konzept, dürftige Ergebnisse

Sicko, Drehbuch und Regie: Michael Moore

Von David Walsh, 18. Juli 2007

Der Film Sicko ist die Kritik des Dokumentarfilmers Michael Moore am amerikanischen Gesundheitssystem. Trotz der unbestrittenen Aufrichtigkeit des Regisseurs und seines Talents für Effekte ist es ein außerordentlich dürftiges Werk, schwächer als Fahrenheit 9/11.

Privatisierung des Regens

Der große Ausverkauf - ein Dokumentarfilm von Florian Opitz

Von Bernd Reinhardt, 11. Juli 2007

"Niemand kann sich die Güter der Erde oder des Gewerbes ausschließlich aneignen, ohne ein Verbrecher zu sein." - Gracchus Babeuf 1797

Afrikanischer Schriftsteller und Filmpionier: Zum Tod von Ousmane Sembène

Von Anders Ernst, 6. Juli 2007

Am 9. Juni starb im Alter von 84 Jahren in Dakar einer der Pioniere und herausragenden Vertreter des afrikanischen Kinos, der senegalesische Schriftsteller und Filmemacher Ousmane Sembène. Er verfasste zahlreiche Romane und Kurzgeschichten und drehte insgesamt zwölf Spielfilme.

57. Berliner Filmfestspiele - Teil 3

Ein Aufhorchen im deutschen Film

Yella von Christian Petzold, Der Rote Elvis von Leopold Grün und Die Fälscher von Stefan Ruzowitzki

Von Stefan Steinberg, 18. Mai 2007

Yella

57. Berliner Filmfestspiele - Teil 2

Armut in Deutschland

Die Dokumentarfilme Prinzessinnenbad von Bettina Blümner , Osdorf von Maja Classen und Zirkus is nich von Astrid Schult

Von Bernd Reinhardt, 4. April 2007

Die soziale Polarisierung in Deutschland trifft besonders Kinder und Jugendliche der Benachteiligten hart. Die Umgebung von Massenarbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit schafft eine giftige Atmosphäre. Drei junge Regisseurinnen richten ihren Blick auf solche Heranwachsenden.

57. Berliner Filmfestspiele

Ein Gestolper über politische und historische Themen

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 21. März 2007

Die öffentlichen Floskeln der Kanzlerin konnten nicht darüber hinwegtäuschen, das die Differenzen zwischen Berlin und Warschau sehr tief sitzen.

Wahrheitssuche zwischen den Fronten des kalten Krieges

Zum Tod des Filmregisseurs Frank Beyer

Von Bernd Reinhardt, 31. Januar 2007

Frank Beyer, der im Oktober unerwartet verstarb, gehört zu den wichtigen deutschen Filmemachern.

Mein Führer: Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

Unkenntnis der Materie ist kein guter Ausgangspunkt

Von Stefan Steinberg, 30. Januar 2007

Mein Führer: Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler, Buch und Regie Dani Levy

The Queen : Blair als Retter der Monarchie

Von Paul Bond, 24. Januar 2007

Am 13. Januar 2007 verurteilte ein italienisches Militärgericht in La Spezia zehn ehemalige SS-Offiziere zu lebenslänglicher Haft für das Massaker an Hunderten von Zivilisten in Marzabotto im Herbst 1944.

Ein Flickenteppich aber kein vollständiges Bild

The Wind That Shakes the Barley, Regie: Ken Loach, Drehbuch: Paul Laverty

Von Paul Bond, 9. Januar 2007

Die britischen Medien sind nicht gerade für ihre Objektivität oder Zurückhaltung bekannt, was die Teilung von Irland angeht, Großbritanniens ältester Kolonie. Dennoch waren die Beschimpfungen, mit denen Ken Loach für seinen letzten Film bedacht wurde, bemerkenswert. Obgleich The Wind That Shakes the Barley [Der Wind, der die Gerste spaltet], auf dem Filmfestival von Cannes die begehrte Goldene Palme gewonnen hatte, prangerte die rechtsgerichtete britische Presse den Film an, schlimmer als das Werk von Nazi-Propagandisten zu sein.

Mel Gibsons Apocalypto: Eine schmerzhafte Erfahrung

Apocalypto, Regie: Mel Gibson, Drehbuch: Farhad Safinia

Von David Walsh, 28. Dezember 2006

Was sollen wir mit Mel Gibsons Apocalypto anfangen, einem Film, der von Gewaltszenen nur so strotzt? Es scheint sich weniger um ein künstlerisches Ereignis als um ein sozialpsychologisches Phänomen zu handeln.

Borat: Wessen Torte und wessen Gesicht?

Von David Walsh, 13. Dezember 2006

Der Tod von Augusto Pinochet am 10. Dezember bietet einen Anlass, jene Ereignisse in Erinnerung zu rufen, die den chilenischen General vor 33 Jahren an die Spitze einer Militärdiktatur aufsteigen ließen.

Zwischen dem Wunsch nach Freiheit und religiöser Rückständigkeit

Deepa Metha im Gespräch mit der WSWS

Von Richard Phillips, 4. November 2006

Die indische Regisseurin Deepa Mehta sprach während ihres Aufenthalts in Australien anlässlich der Vorstellung ihres jüngsten Films Water mit World Socialist Web Site -Reporter Richard Phillips.

Das elende Leben indischer Witwen

Water - Drehbuch und Regie von Deepa Mehta

Von Panini Wijesiriwardena and Parwini Zora, 4. November 2006

Water, der jüngste Spielfilm von Deepa Mehta und dritter Teil ihrer "Elemente-Trilogie", läuft seit September auch in deutschen Kinos.