Film

Gillo Pontecorvo, Filmregisseur von Schlacht um Algier , im Alter von 86 Jahren gestorben

Ein Interview mit der WSWS aus dem Jahr 2004

1. November 2006

Gillo Pontecorvo, der italienische Regisseur des bekannten Films La battaglia di Algeri (Die Schlacht um Algier, 1966), starb am 12. Oktober im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in Rom.

San Francisco International Film Festival 2006 - Teil 4

Weitere europäische und asiatische Filme

Von David Walsh, 13. Juli 2006

Dies ist der vierte und letzte Teil einer Reihe von Artikeln zum diesjährigen San Francisco International Film Festival, das vom 20. April bis zum 4. Mai 2006 stattfand.

San Francisco International Film Festival 2006 - Teil 3

Politische Enthüllungen und mehr... oder weniger

Von Joanne Laurier, 8. Juli 2006

Dies ist der dritte Teil einer Artikelreihe zum diesjährigen San Francisco International Film Festival, das vom 20. April bis zum 4. Mai 2006 stattfand.

Einen Bären aufgebunden

Esmas Geheimnis - Grbavica

Von Anders Ernst, 6. Juli 2006

In der Slowakei hat die sozialdemokratische Smer, deren Wurzeln auf die Kommunistische Staatspartei zurückgehen, eine Regierungskoalition mit zwei ultrarechten Parteien geschlossen, die den slowakischen Faschisten Jozef Tiso zu ihren Ahnen zählen.

San Francisco International Film Festival 2006

Teil 2: Achtbare Werke

Von David Walsh, 14. Juni 2006

Dies ist der zweite Teil einer Reihe von Artikeln zum diesjährigen San Francisco International Film Festival, das vom 20. April bis zum 4. Mai 2006 stattfand.

San Francisco International Film Festival 2006

Teil 1: Film und Geschichte

Von David Walsh, 7. Juni 2006

Dies ist der erste Teil einer Reihe von Artikeln zum diesjährigen San Francisco International Film Festival, das vom 20. April bis zum 4. Mai 2006 stattfand.

The Da Vinci Code - Sakrileg

Der Roman, der Film und der Mythos einer "Gegenkultur"

Von David Walsh, 6. Juni 2006

Das Argument, "was wirklich zählt" sei die öffentliche Meinung und nicht vernünftige Argumentation, ist verheerend. Die Mythen einer "Gegenkultur" sind keinen Deut besser als rechtsgerichtete Mythen.

Michael Hanekes "Caché"

Den größten Schwierigkeiten aus dem Weg gegangen

"Caché" (Versteckt), Buch und Regie: Michael Haneke

Von David Walsh, 24. Mai 2006

Der österreichische Regisseur Michael Haneke hat sich auf die Darstellung von Vorfällen spezialisiert, die von gesellschaftlicher Entfremdung und Beziehungslosigkeit geprägt sind.

56. Berlinale - Teil 6

Reaktionen auf eine härtere soziale Realität

Von Bernd Reinhardt, 4. Mai 2006

Sehnsucht nach Geborgenheit in der Familie war eins der zentralen Themen deutscher Filme auf der Berlinale. Es reflektiert ein seit längerem bestehendes gesellschaftliches Defizit. Die Arbeitslosigkeit, die auch das Familienleben negativ beeinflusst, liegt in Berlin bei rund 20 Prozent, die Zahl der Single-Haushalte laut Bildungssenator Klaus Böger bei 51 Prozent. Viele Eltern sind besorgt über die unsichere Zukunft ihrer Kinder. Erst vor kurzem ist eine "Elternpartei" gegründet worden.

56. Berlinale - Teil 5

Versinken in Gewalt

Von Bernd Reinhardt, 22. April 2006

Unter den deutschen Beiträgen zur 56. Berlinale ragten zwei Filme heraus. Knallhart (Regie: Detlev Buck, Buch: Zoran Drvenkar/Gregor Tessnow) und Der Kick von Andres Veiel zeigen in ungewohnt schockierender Deutlichkeit, wie Armut und Perspektivlosigkeit eine Spirale von blinder, rückständiger Gewalt unter den Schwächsten der Gesellschaft in Gang setzen. Der erste Film spielt in einem Berliner Stadtbezirk mit hohem Ausländeranteil, der zweite in einem Dorf in Ostdeutschland.

56. Berlinale - Teil 4

Zurück zum Elementaren?

Elementarteilchen von Oskar Roehler

Von Bernd Reinhard, 29. März 2006

Elementarteilchen von Oskar Roehler

56. Berlinale - Teil 3

Die Arbeit des Theaterregisseurs Robert Wilson und andere Dokumentarfilme

Von Steinberg, 28. März 2006

Die Arbeit des Theaterregisseurs Robert Wilson und andere Dokumentarfilme

56. Berlinale - Teil 2

Es gibt Bewegung

Von Stefan Steinberg, 23. März 2006

Die Grenze übertreten: Iranischer Film und Zensur

56. Berlinale - Teil 1

Es gibt Bewegung

Von Stefan Steinberg, 22. März 2006

Bei der diesjährigen Berlinale setzte sich fort, was bei der letztjährigen in Ansätzen zu erkennen war: der Versuch von Filmemachern einiger Länder, unter die Oberfläche des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehens vorzudringen und diese Gedanken zur Grundlage ihres Filmschaffens zu machen.

Ein Besuch im Land der Heuchler

Von Joanne Laurier, 7. März 2006

Good Woman - Ein Sommer in Amalfi, Regie Mike Barker; Drehbuchautor Howard Himelstein, frei nach Lady Windermeres Fächer von Oscar Wilde

Das Leben ist ein Karussell

Sommer vorm Balkon, Regie: Andreas Dresen, Buch: Wolfgang Kohlhaase

Von Bernd Reinhardt, 7. Februar 2006

"Jeder ist irgendwie auf der Suche nach jemandem, bei dem man sich anlehnen könnte. Insofern ist es auch ein Film über das,Überleben’ in einem Alltag, der es einem nicht unbedingt einfach macht." (Dresen)

Das Wall Street Journal giftet gegen Spielbergs Film München

Von David Walsh, 31. Januar 2006

Spielbergs Film wird von reaktionären Kräften in den Vereinigten Staaten heftig kritisiert, da sein Werk einen unmissverständlichen Bezug zum aktuellen US-Krieg im Irak und allgemein zur rücksichtslosen Politik der herrschenden Elite in Amerika herstellt.

Kunst als Mittel zur Menschlichkeit

Von David Walsh, 28. Januar 2006

München ist ein ehrlicher, relativ komplexer und menschlicher Versuch, der in mehr als einer Hinsicht außergewöhnlich ist, und den Verteidigern des Status Quo, nicht nur in Israel, kaum Freude bereiten dürfte.

Von der Ärztin zur Basarhändlerin

Jarmark Europa von Minze Tummescheit

Von Bernd Reinhardt, 7. Januar 2006

Der grenzüberschreitende Basarhandel ist seit den neunziger Jahren für Osteuropa kennzeichnend.

Der Dokumentarfilm "Neue Wut" stellt die richtige Frage

Welche politische Strategie benötigt eine neue soziale Bewegung?

Von Dietmar Henning, 21. September 2005

Der Film "Neue Wut" dokumentiert die tiefe Kluft zwischen der Bundesregierung und der Bevölkerung.

Notwendiger Abschied von Illusionen

Netto, Regie: Robert Thalheim, Das Lächeln der Tiefseefische Regie: Till Endemann

Von Bernd Reinhardt, 19. Juli 2005

Die beiden Filme stehen für eine Reihe neuerer deutscher Filme, die sich um einen ernsthafteren sozialen Realismus bemühen.

55. Berlinale - Teil 3

Ein anderes Bild vom deutschen Antifaschismus

Die Filme Sophie Scholl - die letzten Tage, Regie: Marc Rothemund und Edelweißpiraten, Regie: Nico von Glasow

Von Bernd Reinhardt, 17. März 2005

Eine Besprechung der Filme Sophie Scholl - die letzten Tage und Edelweißpiraten

55. Berlinale - Teil 2

Vier Filme aus Afrika und Nahost

Von Stefan Steinberg, 16. März 2005

Der afrikanische Kontinent stand im Brennpunkt der diesjährigen Berlinale. Der Film U-Carmen eKhayelitsha, der in Südafrikas zweitgrößtem Township spielt, wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

55. Berlinale - Teil 1

Gesellschaftliches Leben und Geschichte melden sich zu Wort

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 4. März 2005

Ein Überblick über die 55. Berlinale und einige der herausragenden Filme, die gezeigt wurden: Fateless von Koltai, Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin und andere sozialkritische und historische Themen aufgreifende Filme.

Berlinale 2005

"Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien"

Ein schockierendes Portrait russischer Kriegsheimkehrer

Von Patrick Richter, 18. Februar 2005

Der Dokumentarfilm "Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien" von Tamara Trampe und Johann Feindt zeichnet ein ergreifendes und sehr persönliches Bild derjenigen, auf deren Rücken der Krieg in Tschetschenien ausgetragen wird.

Generation Hartz IV

Die fetten Jahre sind vorbei, Regie: Hans Weingartner

Von Bernd Reinhardt und Florian Linden, 4. Februar 2005

Dass Die fetten Jahre sind vorbei solch durchschlagenden Erfolg bei einem internationalen, vorwiegend jugendlichen Massenpublikum hat, ist ein Hinweis darauf, dass viele junge Menschen sich mit den sozialen Erfahrungen und Gefühlen der Hauptfiguren identifizieren können und sich ähnliche Fragen stellen wie sie.

Der Fall eines kriminellen Regimes

"Der Untergang" - Regie: Oliver Hirschbiegel - Buch und Produktion Bernd Eichinger

Von Bernd Reinhardt und Florian Linden, 11. November 2004

Ein deutscher Dokumentarspielfilm über die letzten Tage des Dritten Reiches.

Gillo Pontecorvo, Regisseur von Die Schlacht um Algier, im Gespräch mit der WSWS

Achtung für die Realität

Von Maria Esposito, 27. Oktober 2004

Ein Gespräch mit Gillo Pontecorvo, dem Regisseur von Schlacht um Algier, über die Entstehung dieses Films und andere Fragen, wie über die Besetzung des Irak.

Ein zeitloses Porträt des anti-kolonialen Kampfs in Algerien

Schlacht um Algier, ein Film von Gillo Pontecorvo

Von Richard Phillips, 27. Oktober 2004

Der preisgekrönte Schwarzweißfilm Die Schlacht um Algier von Gillo Pontecorvo über den algerischen Befreiungskrieg ist vermutlich einer der stärksten Filme, die je über Kolonialbesatzung und Widerstand gedreht worden sind.

Michael Moores Beitrag

Fahrenheit 9/11, Drehbuch und Regie von Michael Moore

Von David Walsh, 17. Juli 2004

Bereits in den ersten Tagen nach seiner Premiere in den US-amerikanischen Kinos konnte Michael Moores Dokumentarfilm Fahrenheit 9/11, eine Anklage gegen die Bush-Regierung, Besucherrekorde verzeichnen.

Aus Liebe zum Volk - "exemplarische Gültigkeit" oder "historische Wahrheit"

Von Bernd Reinhardt, 15. Mai 2004

Portrait eines DDR-Geheimdienstlers, der den Sozialismus vor dem Volk schützen wollte.

Norwegisches Festival setzt nach Gesprächen mit italienischen Regierungsvertretern Dokumentarfilm über Berlusconi ab

Von Richard Phillips, 3. April 2004

Unmittelbar vor Beginn des 3. Europäischen Dokumentarfilmfestivals im norwegischen Oslo wurde nach einem Treffen mit Vertretern der italienischen Botschaft der Dokumentarfilm Citizen Berlusconi abgesetzt.

Die Passion Christi - Weshalb findet der Film in Amerika so große Resonanz?

Die Passion Christi , Regie: Mel Gibson, Drehbuch: Gibson und Benedict Fitzgerald

Von David Walsh, 25. März 2004

Die Passion Christi ist ein reaktionärer Film, doch sollte man daraus nicht den Schluss ziehen, dass die Mehrzahl seiner Zuschauer, meist Angehörige der unteren Mittelschicht und der Arbeiterklasse, ebenfalls reaktionär sind.

54. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 3

Das Erbe der sechziger Jahre: Filme von Fernando Solanas und Theo Angelopoulos

Von Stefan Steinberg, 11. März 2004

Die Sektion Retrospektive der diesjährigen Berliner Filmfestspiele widmete sich dem "Neuen amerikanischen Kino" der sechziger und siebziger Jahre. Viele Kommentare und Diskussionen, die die Filme begleiteten, hatten allerdings die Tendenz, diese Werke durch den relativ engen Blickwinkel des Filmemachers (oder Kritikers) zu betrachten.

54. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil II

Verwirrte Gefühle

"Gegen die Wand" und "Was nützt die Liebe in Gedanken"

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2004

Große Gefühle ohne große Ideen. Zwei Filme über die Liebe.

54. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 1

Die Entwirrung von "düsteren und schwierigen" Filmen

Von Stefan Steinberg, 5. März 2004

Einige der Filme, die an der diesjährigen 54. Berlinale gezeigt wurden, versuchen sich mit politischen Themen und sozialen Fragen, mit dem Konflikt der Kulturen und den wirtschaftlichen und politischen Folgen der Globalisierung zu beschäftigen. Steinberg geht in diesem Teil der Rezension besonders auf den Film Zeugen von Vinko Bresan und Monster von Patty Jenkins ein.

Margarete von Trottas "Rosenstraße"

Von David Walsh, 7. Oktober 2003

David Walsh besprach den Film "Rosenstraße" im Rahmen eines mehrteiligen Berichts über das diesjährige Filmfestival von Toronto, der am 17. September 2003 unter dem Titel "Encouraging signs" (Ermutigende Anzeichen) in der englischen Ausgabe der World Socialist Web Site erschien.

Hollywood ehrt Elia Kazan

Zum Tode Elia Kazans

Teil 1: Die Entscheidung, Elia Kazan den Ehren-Oscar zu verleihen

1. Oktober 2003

Elia Kazan hatte 1952 als Informant die Namen von acht Mitgliedern der Kommunistischen Partei an den antikommunistischen Senatsausschusses für unamerikanische Umtriebe (HUAC) gegeben.

"Realität hat mich nie interessiert..."

Leni Riefenstahl - Propagandistin des Dritten Reiches

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 27. September 2003

Nachruf auf Leni Riefenstahl

Wie "unterhaltsam" ist die amerikanische Unterhaltungsindustrie?

Drei Engel für Charlie – Volle Power, Regie: McG; Hulk, Regie: Ang Lee; Fluch der Karibik, Regie: Gore Verbinski; Terminator 3 - Rebellion der Maschinen, Regie: Jonathan Mostow

Von David Walsh, 10. September 2003

Vier Sommerfilme des Jahres 2003 sagen einiges über den Zustand der amerikanischen Unterhaltungsindustrie aus.

53. Berliner Filmfestspiele Teil 3

Im Zeichen des Sisyphus

Von Bernd Reinhardt, 24. April 2003

Die Welt dreht sich im Kreis, und der Mensch läuft mit. Vier neue deutsche Filme.

53. Berliner Filmfestival - Teil 2

Weitere Filme des Wettbewerbs

Von Stefan Steinberg, 20. März 2003

Zweiter Teil eines Rückblicks auf die Berlinale und eine Besprechung der Filme Lichter von Hans Christian Schmid und Rezervni Deli von Damjan Kozole

53. Berliner Filmfestival

Unterschiedliche Reaktionen auf den Zustand der Welt

Von Stefan Steinberg, 19. März 2003

Ein Rückblick auf die 53. Berlinale und eine Besprechung der Filme In This World von Michael Winterbottom, Son Frère von Patrice Chéreau und Der alte Affe Angst von Oskar Roehler

Ein Überlebender des Warschauer Ghettos

Roman Polanskis "Der Pianist"

Von Fred Mazelis, 26. Februar 2003

Polanskis Verfilmung der eindrucksvollen Memoiren von Wladyslaw Szpilman ist im Großen und Ganzen sehr gelungen.

Menschenfeindlichkeit und der amerikanische Film der Gegenwart

"Gangs of New York", Regie: Martin Scorsese, Drehbuch: Jay Cocks, Steven Zaillian und Kenneth Lonergan

Von David Walsh, 14. Februar 2003

Ein Geschichtsbild, das mehr über den Filmemacher und seine begeisterten Kritiker als über das wirkliche Amerika damals und heute aussagt.

12. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Teil 2: Zwei Arten der Kriegsdarstellung

Von Stefan Steinberg, 4. Dezember 2002

Ein Brief von Osama bin Laden führt die reaktionären politischen und gesellschaftlichen Ansichten vor Augen, die seiner Spielart des islamisch fundamentalistischen Terrorismus zugrunde liegen.

12. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Teil 1: Hoffnungsschimmer

Von Stefan Steinberg, 3. Dezember 2002

Wenn man über das Filmprogramm eines beliebigen Festivals schreibt, so ist es nie leicht zu bestimmen, ob eine Veränderung in dessen Charakter einen generellen Stimmungs- und Themenwechsel auf Seiten der Filmemacher reflektiert oder einfach eine veränderte Haltung auf Seiten derjenigen, die das Festival organisieren und die Filme auswählen. Unter diesem Vorbehalt kann man angesichts der Filmauswahl des 12. Festivals des Osteuropäischen Films in Cottbus feststellen, dass von den Werken einer Reihe junger Filmemacher einige ermutigende Zeichen ausgingen.

Für einen Polizeistaat? Nicht ganz...

Minority Report, Regie Steven Spielberg

Von David Walsh, 4. Oktober 2002

Spielbergs Minority Report spricht sich zwar letztendlich nicht für den Polizeistaat aus, ist aber auch keine starke Verteidigung grundlegender demokratischer Rechte.

Gosford Park von Robert Altman

Klassenanalyse und Gefühl bedeuten sehr viel

Gosford Park , Regie Robert Altman, Drehbuch Julian Fellowes

Von David Walsh, 10. Juli 2002

Filmkritik zu Robert Altmans Film Gosford Park.

Opportunismus als Prinzip

Der Fernsehvierteiler "Liebesau - die andere Heimat"

Von Bernd Reinhardt, 20. Juni 2002

Der Autor Peter Steinbach will mit dem Fernsehvierteiler Liebesau - die andere Heimat dem westdeutschen Publikum zeigen, dass es in der DDR außerhalb dieser über uns hinweg handelnden Politik noch Volk gab.

Der Regisseur und Satiriker Billy Wilder starb im Alter von 95 Jahren

Von David Walsh, 24. April 2002

Internationale Proteste gegen Massaker von Dschenin nehmen zu. Bush-Regierung in direkter Komplizenschaft mit der Regierung Scharon. Israel gerät international in die Isolation.

52. Berliner Filmfestspiele

Was ist von den Utopien der sechziger Jahre geblieben?

Vierter Teil

Von Bernd Reinhardt, 17. April 2002

Die diesjährige Retrospektive, die dem europäischen Filmschaffen der sechziger Jahre gewidmet ist, ermöglicht Vergleiche zwischen dem damals propagierten "neuen deutschen Film" und gegenwärtigen deutschen Produktionen anzustellen.

Tolkien und die Flucht vor der Moderne

Der Herr der Ringe: Die Gefährten. Regie: Peter Jackson

Von Margaret Rees, 12. April 2002

Alle Ingredienzen zu einem Kassenschlager, aber wenig Gehalt.

Hollywoods ideologischer Krieg

Zwei Filme: Kollateralschaden und We Were Soldiers

Von Joseph Kay, 5. April 2002

Bei den jüngsten Kriegsfilmen aus Hollywood handelt es sich weniger um Kunstwerke als um Werke der Propaganda, deren eigentlicher Zweck darin besteht, in der einen oder andern Form den amerikanischen Militarismus zu rechtfertigen oder zu verherrlichen.

52. Berliner Filmfestspiele

Dritter Teil

Von Stefan Steinberg, 16. März 2002

Drei Filme der 52. Berlinale behandeln das Thema Faschismus: Der Stellvertreter von Constantin Costa-Gavras, Taking Sides von Istvan Szabó und Der Passierschein von Bertrand Tavernier.

52. Berliner Filmfestspiele

Zweiter Teil

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 8. März 2002

Drei deutsche Filme im Hauptwettbewerb: Heaven von Tom Tykwer, Der Felsen von Dominik Graf und Halbe Treppe von Andreas Dresen

52. Berliner Filmfestspiele

Erwartetes Revival des deutschen Films bislang nicht in Sicht

Erster Teil

Von Stefan Steinberg, 2. März 2002

Im Vorfeld der 52. Berlinale gab es viele Diskussionen über eine mögliche Wiederbelebung des deutschen Films - die vorgestellten Produktionen erfüllen diese Erwartung allerdings nicht.

Landschaften, die sich in den Weg stellen

Unbesiegbar von Werner Herzog

Von Stefan Steinberg, 2. Februar 2002

Herzog hat sich zum ersten Mal als Regisseur dem Nationalsozialismus als Filmmotiv zugewandt. Das Ergebnis ist enttäuschend und gar nicht überzeugend.

Filmfestival von Sydney 2001:

Kollaboration und Widerstand in Vichy-Frankreich

Le Chagrin et la Pitié ( Das Haus nebenan - Chronik einer französischen Stadt im Kriege)

Von Richard Phillips, 6. Dezember 2001

Le chagrin et la pitié - Marcel Ophüls‘ Dokumentarfilm gibt ein anschauliches Bild über die Situation im besetzten Frankreich während des Zweiten Weltkriegs und deckt als einer von wenigen Filmen die damalige Kollaboration der französischen herrschenden Klasse mit Nazi-Deutschland auf.

Iranischer Filmregisseurin droht im bevorstehenden Prozess die Todesstrafe

Von David Walsh, 3. November 2001

Der bekannten iranischen Filmregisseurin Tahmineh Milani droht die Hinrichtung, falls sie im kommenden Prozess schuldig gesprochen wird; man beschuldigt sie, mit gegenrevolutionären Kräften außerhalb des Irans zusammengearbeitet zu haben.

Ein unheilbar Kranker in einer kranken Welt?

Das Filmdebüt "England!" von Achim von Borries

Von Bernd Reinhardt, 12. Oktober 2001

Der todkranke Valeri begibt sich auf die Reise nach England, bzw. - Utopia.

Zu wenig

Bride of the Wind (Die Windbraut), ein Film von Bruce Beresford, nach dem Buch von Marilyn Levy

Von David Walsh, 1. September 2001

Die Windbraut ist die fiktive Darstellung einer dreißigjährigen Periode aus dem Leben der Alma Mahler (1879-1964), die mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius (Bauhaus-Gründer) und dem Schriftsteller Franz Werfel ( Die vierzig Tage des Musa Dagh) verheiratet war, und die eine romantische Beziehung zu dem expressionistischen Maler Oskar Kokoschka (und möglicherweise auch zum Komponisten Alexander Zemlinsky und dem Maler Gustav Klimt) pflegte. Alban Berg widmete ihr seine bahnbrechende Oper Wozzeck. Alma Mahler gilt als eine der bemerkenswertesten "Musen" des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die gänzlich konformistische Welt der Amélie

Von Stefan Steinberg, 30. August 2001

Die fabelhafte Welt der Amélie ist der jüngste Film des französischen Regisseurs Jean-Pierre Jeunet, zu dessen früheren Werken Delicatessen(1991), Die Stadt der verlorenen Kinder(1995) und der vierte Teil der Alien -Reihe (1997) zählen

A.I. - Artificial Intelligence, Regie Steven Spielberg

Nochmals von vorn beginnen

Von David Walsh, 28. Juli 2001

Der Film A.I. - Artificial Intelligence von Stanley Kubrick und Steven Spielberg - ein Märchen über einen Jungen, der in Wirklichkeit ein Roboter mit implantierter Liebesfähigkeit ist - enthüllt die pessimistische Zukunftsvision der Regisseure über die menschliche Gesellschaft, die nichts anderes als ökologische und soziale Katastrophen hervorbringen kann

Der Tod von Jack Lemmon

Eine Verkörperung des Nachkriegs-Amerika

Von David Walsh, 25. Juli 2001

Am 27. Juni starb der amerikanische Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler Jack Lemmon in einem Krankenhaus in Los Angeles an Krebs. Er wurde 76 Jahre alt.

Balkan Black Box - Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin - Teil 2

Die Filme von Zelimir Zilnik

Von Stefan Steinberg and Anders Ernst, 12. Juli 2001

Zelimir Zilnik ist einer der produktivsten Filmeschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien

Balkan Black Box - Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin

Interview mit dem Filmemacher Zelimir Zilnik

Von Stefan Steinberg and Anders Ernst, 12. Juli 2001

Zelimir Zilnik ist einer der produktivsten Filmeschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien

Balkan Black Box

Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin

Von Stefan Steinberg und Anders Ernst, 30. Juni 2001

Filme aus dem ehemaligen Jugoslawien stellen eine bemerkenswerte Immunität gegenüber dem Nationalismus und eine gesunde Skepsis gegenüber den "Wundern" der westlichen Demokratie zur Schau.

Falsch und unwirklich

Pearl Harbor, Regie: Michael Bay, Drehbuch: Randall Wallace

Von David Walsh, 20. Juni 2001

"Pearl Harbor" ist weniger ein Film als eine Werbekampagne.

Ein Überblick über das zwölfte Human Rights Watch Filmfestival in London

Von Paul Mitchell, 5. Juni 2001

Das Human Rights Watch Filmfestival in London zeigte viele engagierte Filme; was fehlt ist eine Perspektive.

Eine Präsidentenfamilie in Kriegszeiten

Von Joseph Kay, 5. Mai 2001

"Abraham and Mary Lincoln: A House Divided", Produzent und Regisseur: David Grubin, eine Sendung des Public Broadcasting Systems aus der Reihe "The American Experience"

51ste Berlinale: Teil 8

Man spürt die gerissene Lücke

Der Regisseur Jürgen Böttcher und sein Film Konzert im Freien

Von Bernd Reinhardt, 7. April 2001

Ein Gespräch mit dem Regisseur, der in der DDR seinen eigenen Grundsätzen treu bleiben wollte.

51ste Berlinale: Teil 7

Die Fritz Lang gewidmete Retrospektive

Von Stefan Steinberg, 31. März 2001

Ein Rückblick auf das Werk eines der großen Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts.

51ste Berlinale: Teil 6

Wie wichtig ist ethnische Identität?

Der Film Der schöne Tag von Thomas Arslan

Von Bernd Reinhardt, 23. März 2001

Der schöne Tag ist der letzte Teil einer Trilogie des Regisseurs Thomas Arslan, in dessen Zentrum in Deutschland aufgewachsene Menschen türkischer Abstammung stehen. In diesem Film ist es eine junge Frau, die entgegen sonst üblicher Handhabung, nicht als bemitleidenswertes Opfer, sondern als selbstbewusster Mensch auftritt. Auf die gewöhnlich mit dem Thema Migration verbundene Diskussion über das Lebensgefühl einer sogenannten kulturell zerrissenen Generation gibt der Film eine eigene Antwort.

51ste Berlinale: Teil 5

Asiatische Filme beim Berliner Filmfestival

Von Stefan Steinberg, 17. März 2001

Eine Reihe von asiatischen Filmen gehörten zu den besten und provozierendsten Beiträgen, die das diesjährige Berliner Filmfestival zu bieten hatte.

51ste Berlinale: Teil 3

Ungeklärte historische Fragen

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2001

Die 51ste Berlinale

51ste Berlinale: Teil 2

Weitere Filme der Berlinale

Von Stefan Steinberg, 3. März 2001

Die 51ste Berlinale

51ste Berlinale: Teil 1

Eine elende Strapaze: Europäische Filme beim diesjährigen Berliner Filmfestival

Von Stefan Steinberg, 2. März 2001

Die 51ste Berlinale

Ein Kommentar zu Quills und dem Marquis de Sade

21. Februar 2001

Kommentar: Die Besprechung zu Quills - Macht der Besessenheit war hervorragend. Ich selbst verließ das Kino mit dem Gefühl, dass eine Gelegenheit komplett verschenkt worden ist - eine ernsthafte künstlerische Arbeit vorzulegen, die sich auf die historische Figur de Sade stützt.

Soll man de Sade feiern?

Quills - Macht der Besessenheit, ein Film von Philip Kaufman und Doug Wright

Von Davis Walsh und Joanne Laurier, 21. Februar 2001

Quills - Macht der Besessenheit ist eine fiktionale Darstellung der letzten Tage des berüchtigten Marquis de Sade (1740-1814), des französischen Schriftstellers und Philosophen.

Lebensform oder sozialer Verfall?

Der Film Kanak Attack von Lars Becker

Von Bernd Reinhardt, 13. Januar 2001

Der Film Kanak Attack von Lars Becker ist ein oberflächlicher Unterhaltungsstreifen, der die grundlegenderen Fragen des Themas ignoriert.

Oscar Wilde und der Sinn der Kunst

Von Ein Briefwechsel, 30. November 2000

Wie steht der Marxismus zur Kunst? - Eine Auseinandersetzung über Oscar Wilde

Oscar Wilde und der Sinn der Kunst

30. November 2000

Wie steht der Marxismus zur Kunst? - Eine Auseinandersetzung über Oscar Wilde

Der bleibende Wert des Werks von Oscar Wilde

Von David Walsh, 29. November 2000

Der Dichter Oscar Wilde, ein überzeugter Sozialist, stand in grundlegendem Widerspruch zur viktorianischen Gesellschaft.

Radikalität und Spießertum

Der Film "Der Krieger und die Kaiserin" von Tom Tykwer

Von Bernd Reinhardt, 23. November 2000

Der neue Film von Tom Tykwer knüpft an die Schwächen, aber nicht an die Stärken seines Erfolgs "Lola rennt" an.

Das 10. Filmfestival von Cottbus

Ein weiterer Blick auf den Zustand des Kinos in Osteuropa

Von Stefan Steinberg, 17. November 2000

Das 10. Filmfestival von Cottbus hat die Krise der osteuropäischen Kultur nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion beleuchtet.

Lars von Triers "Dancer in the dark"

Wenn man sie nicht sieht, "dann bleibt die Welt ein wunderbarer Ort"

Von Bernd Reinhardt, 26. Oktober 2000

Der preisgekrönte Film von Lars von Trier appelliert an eine konservative Spießermoral.

Abschied - Brechts letzter Sommer

Ein überzeugendes Portrait des Dramatikers in seinen letzten Tagen

Von Stefan Steinberg, 26. September 2000

Der Film "Abschied - Brechts letzter Sommer" zeichnet einen Tag im leben des Autors kurz vor seinem Tod.

István Szabós Film "Ein Hauch von Sonnenschein"

Ein dürftiger Versuch, das zwanzigste Jahrhundert zu erklären

Von David Walsh, 28. Juli 2000

István Szabós Film "Ein Hauch von Sonnenschein" erzählt von den Erfahrungen mehrerer Generationen einer ungarisch-jüdischen Familie, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis über die Mitte des zwanzigsten hinaus. Der wichtigste Repräsentant der Familie wird in jeder Generation vom selben Schauspieler, Ralph Fiennes, dargestellt.

Es fehlen Ideen und Ideale

Der Patriot, Drehbuch: Robert Rodat, Regie: Roland Emmerich

Von David Walsh, 25. Juli 2000

Roland Emmerichs neuester Film "Der Patriot" spielt vor dem Hintergrund der amerikanischen Revolution - und sagt absolut nicht darüber aus.

San Francisco Filmfestival 2000

Das utopische Moment bewahren

Ein Interview mit Daniel Schmid, Regisseur von Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz

Von David Walsh, 29. Juni 2000

Die Realität holte diese Parodie auf die Schweiz ein.

San Francisco Filmfestival

Wenig erhellende Filme zu wichtigen Themen

Von David Walsh, 10. Juni 2000

Kritische Bemerkungen zu den Dokumentarfilmen auf dem diesjährigen Film Festival in San Francisco

San Francisco Filmfestival 2000

Es gibt immer noch mutige Menschen, sogar in der Filmindustrie

Ein Interview mit Yesim Ustaoglu, Regisseurin von "Reise zur Sonne"

Von David Walsh, 9. Juni 2000

Über die Arbeit der Filmschaffenden in der Türkei.

53. Filmfestspiele in Cannes

Von Stefan Steinberg, 31. Mai 2000

Einige kritische Stimmen am Rande des Kommerzspektakels.

Die Sehnsucht nach dem Wahren

Oskar Roehlers Film "Die Unberührbare" - Eine Besprechung

Von Bernd Reinhardt, 20. Mai 2000

Der Regisseur Oskar Roehler hat mit seinem Film Die Unberührbare einen für die heutige Zeit ungewöhnlichen ernsten und sehenswerten Film gedreht.

1. Türkische Filmfestspiele in Frankfurt/Main

Zeichen der Hoffnung - und viele Fragen

Teil 2

Von Justus Leicht, 12. Mai 2000

Aufschlussreiche und einfühlsame Auseinandersetzungen mit den vielfältigen sozialen und politischen Problemen der Türkei.

1. Türkische Filmfestspiele in Frankfurt/Main

Zeichen der Hoffnung - und viele Fragen

Teil 1

Von Justus Leicht, 11. Mai 2000

Aufschlussreiche und einfühlsame Auseinandersetzungen mit den vielfältigen sozialen und politischen Problemen der Türkei.

Interview mit Radu Mihaileanu - Regisseur von "Zug des Lebens"

"Wir müssen lernen, diese tiefen Emotionen auszudrücken"

Von Stefan Steinberg, 8. April 2000

Der Filmregisseur Radu Mihaileanu über seinen Film und seine Resonanz in Deutschland.

Radu Mihaileanus Film Zug des Lebens

"Nicht banalisieren oder die Geschichte umschreiben, aber die Diskussion in Gang halten"

Von Stefan Steinberg, 23. März 2000

Im Film "Zug des Lebens" hat der rumänische Regisseur Radu Mihaileanu das Wagnis unternommen, die Tragödie der Judenvernichtung mit den Stilmitteln einer Komödie darzustellen.

Filme der 50. Berlinale

Kunst und Armut

Russlands Wunderkinder, von Irene Langemann

Von Bernd Reinhardt, 21. März 2000

Russland ist nicht nur die Mafia, sondern auch ein Land musikalischer Hochkultur. Schüler und Lehrer der Zentralen Musikschule in Moskau versuchen den widrigen Umständen zu trotzen.